Registration mit Partner Code

Bitte tippen Sie den auf Ihrer Karte befindlichen Partner Code ein und drücken Sie den Kopf Weiter.

Wenn Sie keinen Parter Code haben, klicken Sie hier zur Registrierung.

Anmeldung

Silimed Facebook Home

http://silimed.hu/de/-plastische-chirurgie-vergangenheit-und-zukunft.html


Seien Sie auf dem neuesten Stand mit Ihrer Schönheit!

Hier können Sie auf unsere Newsletter registrieren, und Sie erhalten aktuelle Nachrichten gleich.

Anmeldung

Für unsere Fachärzte


Bitte geben Sie Ihr Passwort an und drücken Sie den Knopf Anmeldung.

Plastische Chirurgie: Vergangenheit und Zukunft

Schon in der Antike wurde für wichtig gehalten, die körperlichen Gebrechen der Menschen mit chirurgischem Eingriff zu korrigieren, damals standen aber noch – ganz bis Mitte des 19. Jahrhunderts - ziemlich primitive Mittel und Umstände zur Verfügung. Sehen wir uns mal an, wie sich die heutige, moderne Verfahren verwendende ästhetische Chirurgie aus den uralten Methoden herausbildete.

 

Die Geschichte der plastischen Chirurgie

 

 

Schon im antiken Ägypten beschäftigte man sich mit einfachen plastischen Eingriffen, was in erster Linie das Privileg der Pharaonen und der obersten Schicht der damaligen Gesellschaft war. Die dort verwendeten Methoden kamen aber erst vor 2600 Jahren in Indien zu einer erheblichen Entwicklung, wo an verstümmelten Verbrechern wiederherstellende Operationen durchgeführt wurden. Die Methoden der Narkose bzw. gegen Infektion ermöglichten aber erst im 19. Jahrhundert ernstere chirurgische Eingriffe, im 20. Jahrhundert kamen dann die ästhetischen Operationen, die Brustkorrigierung und die Implantate aus Silikon in den Vordergrund.

 

 


Ägypten, vor 4000 Jahren

 

f__ra___maszk.jpgViele denken so, dass die plastische Chirurgie ziemlich neu ist, ursprünglich wurden aber die körperlichen Gebrechen schon vor 4000 Jahren durch Operationen wiederhergestellt. Nach dem ärztliche Aufschreibungen enthaltenden, so genannten chirurgischen Papyrus von Edwin Smith existierten schon um 1600 v.Ch. primitive, Nasenbruch und Kiefergelenk wiederherstellende „plastische Operationen“. In Ägypten hatte die ästhetische Erscheinung eine wichtige Rolle, davon zeugen auch die Todesmasken der Pharaonen. Der Anspruch auf die Wiederherstellung der verletzten Haut rief die plastischen Eingriffe ins Leben, die sich aber wegen Narkosenmangel, der auftretenden Schmerzen und der strengen Religionsvorschriften nur auf die oberflächlichen Verletzungen beschränkten.

 


Plastische Eingriffe bis zum Mittelalter

 

Die nächsten Schritte in der Entwicklung der plastischen Verfahren sind an Nordindien zu binden, wo Doktor Susruta die damals ziemlich ausgebreiteten, in Kämpfen erworbenen Nasenverletzungen statt Verstümmelung mit plastischem Eingriff heilte. Oft kam die Verwendung der Stirnhaut bei den Verbrechern vor, deren Strafe die Verstümmelung der Nase bzw. des Ohrläppchens war. Der „Chirurg“ erzählte in seiner 600 v. Cr. in Sanskritsprache geschriebenen Enzyklopädie namens „Sushruta Samhita“ die Technik des wiederherstellenden Eingriffs, die verschiedenen Diagnosen und Heilmethoden.

 


Im Römischen Reich schrieb Doktor Aulus Cornelius Celsus in einem seiner Werke ausführlich, mit was für Techniken die verstümmelten Ohren, Lippen und Nasen wiederhergestellt werden können. Diese Techniken waren der indischen Praxis ähnlich. Einer Legende nach wurde der plastische Eingriff an der verstümmelten Nase des byzantinischen Kaisers Justinianus des Zweiten nach seiner Entthronung im Jahre 700 n.Ch. so erfolgreich durchgeführt, dass der Kaiser in die Macht zurückkehren konnte. Das Mittelalter begünstigte aber die Entwicklung der wiederherstellenden Eingriffe nicht, was noch mehr ist, verbot der Papst Innozenz, der Dritte im 13.Jahrhundert allerlei Operationen im Bezug auf den katholischen Kanon.

 


Die Epoche der Neugeburt – die Renaissance

 

v__nusz_sz__let__se3.gifGanz bis zum 15. Jahrhundert gab es kein Vorwärtskommen in den plastischen Verfahren. In der Renaissance wurde aber das indische Buch von Susruta in immer breiterem Kreis bekannt. Die Operationsmethoden, zum Beispiel die Technik, die Eingriffe wurden mit minimalen Schnitten durchgeführt, und den Aufschreibungen nach machte die sizilianische Familie Branca erfolgreiche Ohr -und Mundplastiken.

 


Einer der berühmtesten Pioniere der plastischen Chirurgie war Gaspare Tagliacozzi in dem Bologna des 16. Jahrhunderts, der sich auch mit Hauttransplantation beschäftigte, er führte die Ohrenplastik mit aus dem Arm des Patienten genommener Haut durch. Da es aber an begeisterten Anhängern mangelte, geriet die plastische Chirurgie bis zum 19. Jahrhundert in Vergessenheit.

 

Die erste erfolgreiche Hauttransplantation

 

Im Oktober 1974 gab ein populäres Magazin in London die uralte indische Methode bekannt, so konnten die Verfahren in breitem Kreis verbreitet werden. Die einfache Einführung der Narkose und der Verhinderung von Infektionen ist dem „den Urvater der plastischen Chirurgie“ genannten Johann Friedrich Dieffenbach zu verdanken, der dadurch die Risikofaktoren wesentlich vermindern konnte.

 


Um das Ende des 19. Jahrhunderts ist die Ästhetik in der plastischen Chirurgie immer wichtiger geworden. Die erste erfolgreiche Hauttransplantation wurde von Astley Cooper, einem britischen Chirurg 1817 bei der Amputation eines Daumes durchgeführt.

 


Den ersten amerikanischen plastischen Eingriff (die Wiederherstellung eines Wolfsrachens) machte John Peter Mettauer 1827 mit seinen selbstentworfenen Instrumenten.

 

Die Plastik stammt aus dem griechischen Wort „plastikos“, das Gestaltung, Formierung bedeutet. Das ärztliche Verfahren wurde im 19. Jahrhundert von Carl Ferdinand von Graefe „plastische Chirurgie“ genannt.

 


Versorgung von Kriegsverletzten

 

Für die Verletzten im ersten Weltkrieg bedeutete zuerst allein die Amputation, dass sie am Leben bleiben können, mit der weiteren Entwicklung der Narkosen – und der die Infektionen verhindernden Techniken bot sich aber die Möglichkeit, massenhafte plastische Eingriffe durchzuführen. Die Verwendung der modernen Verfahren ist an zwei Ärzte zu binden. Harold Gillies fokussierte auf die am Gesicht durchgeführten wiederherstellenden Möglichkeiten, da die verzerrten Menschen wegen der gesellschaftlichen Erwartungen nur so leben konnten, dass sie ihr Leben lang eine Maske trugen. Sein früherer Schüler und Cousin Archibald McIndoe half den Verbrennungsverletzten der königlichen Luftwaffe.

 


Die „moderne“ plastische Chirurgie

 

Ein entscheidender Unterschied zwischen den ästhetischen und wiederherstellenden Eingriffen ist, dass im Falle der ästhetischen chirurgischen Eingriffe vollkommen gesunde Personen um die operative Korrektion im Interesse der Korrigierung ihrer Erscheinung bitten.

 


Das Silikon war das erste

 

elso_mutet.jpgDie plastische Chirurgie wird von 1962, der ersten Transplantation eines Implantates aus Silikon gerechnet.

 

Der erste, aufgezeichnete Brustvergrößerungseingriff ist mit dem Namen von Robert Gersuny, einem österreichischen Arzt verbunden, der mit einer in den Jahren 1890 ausgearbeiteten Paraffin-Injektionstechnik arbeitete. In den Jahren 1930 wurde überall verwendet, dass man die aus dem Hinterteil ausgeschnittenen Fettgewebe in die Brust transplantiert hat, wegen der Erfolglosigkeit des Verfahrens kam aber diese Methode in den Jahren 1940 aus der Mode.

 

Die mit Silikoninjektionen durchgeführte Brustkorrektion verbreitete sich im zweiten Weltkrieg in Japan bei den Prostituierten, die sich den amerikanischen Soldaten anboten, dann rasch auch in den Vereinigten Staaten.

 

Brustimplantate auch aus Wolle und Elfenbein

 

Infolge dessen erschienen auch andere Methoden in dem Amerika der fünfziger Jahre neben der Silikoninjektion: es wurden verschiedene synthetische Stoffe ausprobiert, wie Plyvinylchlorid, Nylon, Polyuretan, sogar auch Teflon, es wurden aber Implantate auch aus Glas, Elfenbeinkugeln, Wolle bzw. Rindknorpel gefertigt.

 

Den Durchbruch bedeuteten 1961 die von Thomas Cronin und Frank Gerow entwickelten Implantate neuer Type. Das von dem Unternehmen Dow Corning auf den Markt geworfene Produkt ist ein körperfreundliches, in genügender Menge in einen aus Silikongummi gefertigten Beutel gefülltes, Gel-artiges Silikon, das wird transplantiert. Neben dem Silikon wurde auch ein mit steriler Salzlösung gefülltes, zum ersten Mal von dem französischen Arzt H. G. Arion verwendetes Implantat von 1965 benutzt.

 

Trotz der Abneigung beherrschte das Implantat mit der sterilen Salzlösung von den 90-er Jahren den Markt der Brustimplantate in den Vereinigten Staaten, der Generalkommissar der amerikanischen Behörde für Lebensmittel und Medikamente (FDA) rief ja die Implantaten- Hersteller 1992 zu freiwilligem Moratorium auf. Da die Betroffenen in der ihnen zur Verfügung stehenden Zeit nicht glaubwürdig bestätigen konnten, dass ihre Produkte sicherlich sind, verbot die Gesundheitsbehörde der USA den Vertrieb der Implantate mit Silikonfüllung. Das Verbot dauerte nur drei Monate lang, weil es kein Beweis gefunden wurde zu bestätigen, dass die Implantate eine schädliche Wirkung hätten.

 


Die Entwicklung der Implantate

 

Auch die Implantate mit Silikon-Gel-Füllung entwickelten sich in den vergangenen 40 Jahren erheblich.

 

Die in den sechziger Jahren benutzte erste Generation war ein ziemlich dicker (0,25 mm großer) Beutel, der ein dichtes, viskoses Silikon-Gel enthielt. Dieses Gel wurde von den beiden, das Implantat entwickelnden Ärzten aus Houston, Thomas Cronin und Frank Gerow herausgefunden. Dieser Beutel sah von draußen einer Träne ähnlich.

 

In den Jahren 1970 war seine „Schale“ schon dünner, bloß 13 mm, und auch das Gel in seinem Inneren war flüssiger, es wurden aber viele Prozesse gegen die Hersteller geführt, da der Beutel vielmals ausriss.

 

Auch in den siebziger Jahren verbreitete sich die Verwendung der doppelten Implantate. In das die Salzlösung enthaltende Implantat wurde ein anderes mit Silikon-Gel gelegt.


In den Jahren 1980 wurden die Implantate nach zahlreichen Entwicklungen strenge Herstellungsstandards einhaltend erzeugt: ihr Material wurde viel stärker, elastischer, das dichtere Gelee verringerte in großem Maße die Chance der Verletzung der äußeren Bekleidung. Es erschienen die runden beziehungsweise die sich dem Körper besser anpassenden, sich verdünnenden, kugelförmigen Implantate.

 

Die sich in Europa von der Mitte der neunziger Jahre verbreiteten Implantate enthalten ein Form haltendes, kohärentes, im Vergleich dem früheren aber weniger festes Gel, bei dem die Gefahr der Verletzung bzw. der Verschiebung in großem Maße vermindert wurde.

 


Klicken Sie hier und lesen Sie mehr über die neueste Generation der Implantate.

 

 

71